Depot

Das günstigste Wertpapierdepot – So finden Sie ein passendes Depot

Günstiges Wertpapierdepot finden
Geschrieben von David A.

Um Wertpapiere kaufen und verkaufen zu können, benötigt man als Sparer ein Wertpapierdepot bei einer Bank, denn dort werden diese verwaltet. Typische Wertpapiere, die gehandelt werden, sind Aktien, Fonds, Optionsscheine und Zertifikate. Zu einem Depot gehört immer auch ein Verrechnungskonto, auch Depotkonto genannt. Einige Banken zahlen bereits auf das Guthaben im Depotkonto hohe Zinsen, die weit besser sind als auf einem Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto.

Das richtige Depot finden

Generell kann man bei jeder Bank ein Aktiendepot eröffnen, dennoch hängt jeder Erfolg einer Geldanlage auch davon ab, bei welcher Anlagebank das Geld geparkt wird. Die Banken haben eine unterschiedliche Gebührenstruktur bei den Transaktionskosten, Ordergebühren und der Verwaltung eines Depots, deshalb ist es empfehlenswert und erforderlich, vor einer Depoteröffnung die genauen Konditionen einzusehen, um das passende Aktiendepot für sich zu finden. Gerade als Kleinanleger sollte man einen Anbieter wählen, der ein kostenfreies Wertpapierdepot anbietet, damit die kleinen Anlagebeträge nicht durch hohe Kosten geschmälert werden. Filialbanken bieten oftmals eine Beratung für den Kunden an, bei den Direktbanken oder Onlinebrokern entfällt diese, allenfalls wird eine telefonische Beratungshotline bereitgestellt.


Die meisten Banken bieten auf ihren Interseiten sehr viele Informationen rund um die Geldanlage sowie nützliche Analyse-Tools an. Wer also auf eine persönliche Beratung verzichten möchte und entsprechende Erfahrungen mit Wertpapiergeschäften mitbringt, für den ist es empfehlenswert, ein Onlinedepot zu eröffnen, das rund um die Uhr verwaltet werden kann. Die Geschäfte können dann direkt vom heimischen PC aus oder sogar unterwegs am Smartphone erledigt werden.

Darauf sollten Sie vor einer Depoteröffnung achten

 

Grundgebühren

Diese verlangt die Bank für die Verwaltung und die Verwahrung der Wertpapiere. Für Einsteiger empfiehlt sich ein kostenfreies Depot ohne Grundgebühr, Depotgebühr, Verwaltungskosten etc.

Ordergebühren

Wenn ein Kauf oder Verkauf durchgeführt wird, spricht man von einer Transaktion. Wertpapiere werden entweder ins Aktiendepot eingebucht oder ausgebucht. Hierfür berechnet die Bank zum Teil hohe Gebühren, die vom Umsatzvolumen – also Preis und Anzahl der Aktien – abhängen. Manche Banken nehmen auch einfach nur eine Pauschalgebühr, die unabhängig vom Ordervolumen ist.

Limitgebühren

Ein wichtiger Grundsatz im Börsengeschäft heißt: „Kaufe und Verkaufe nie ohne Limit“. Das bedeutet: Wer seine Aktien nur zu einem bestimmten Preis kaufen oder verkaufen möchte, muss bei der Order ein Limit setzten. Besonders Filialbanken schlagen hier mit hohen Gebühren zu Buche, die auch dann bezahlt werden müssen, wenn der Auftrag nicht ausgeführt wurde.

Onlinebroker und Direktbanken sind meist günstiger

Der Unterschied zwischen einem Onlinebroker und einer Filialbank liegt hauptsächlich in den Kosten, die entstehen. Die meisten Broker im Internet bieten bereits ein kostenloses Aktiendepot an, während Filialbanken dem Kunden immer noch Kosten in Rechnung stellen. Bei einem Onlinebroker tätigt der Kunde seine Anlagegeschäfte selbst. Außerdem kann er am außerbörslichen Handel teilnehmen und ist somit unabhängig von den Börsenhandelszeiten.

Das Handeln mit Aktien, Optionsscheinen oder Fonds kostet Ordergebühren, denn jede Transaktion schmälert letztendlich die Rendite der Geldanlage. Daher gilt: Ein Anleger sollte in erster Linie nicht darauf achten, ob die Depotverwaltung kostenlos ist oder nicht, denn einige Banken holen sich sehr trickreich die entgangenen Gewinne über die Transaktionskosten zurück. Daher sollten diese im Fokus stehen.

Eröffnung eines Depots

Wer ein Wertpapierdepot eröffnen möchte, sollte für sich selbst prüfen, welche Erfahrungen bereits mit Fonds oder Aktien vorhanden sind. Ist ein größerer Beratungsbedarf vorhanden, kann es ratsam sein, bei einer Filialbank ein Depot eröffnen zu lassen. Wer keinen Beratungsbedarf aufgrund guter Kenntnisse besitzt, kann direkt bei einem Onlinebroker ein Depot eröffnen und die vielen Features und Möglichkeiten des Wertpapierhandels nutzen.

Ein Depotumzug funktioniert ganz einfach

Wenn Sie mit Ihrem Wertpapierdepot nicht mehr zufrieden sind, sollten Sie sich nach reiflicher Überlegung für einen Depotwechsel entscheiden. Sie können direkt online Ihr neues Wertpapierdepot beantragen und in wenigen Tagen Ihre Wertpapiergeschäfte schnell und einfach über das Internet tätigen. Viele Anbieter offerieren einen kostenlosen Umzugsservice für Neukunden. Das bedeutet im Klartext: Wenn die alte Bank Ihnen Gebühren in Rechnung stellt, werden diese durch die neue Bank übernommen. Nach der Eröffnung des neuen Depots wird sich die neue Bank um alle erforderlichen Formalitäten kostenfrei kümmern. Ihre bereits vorhandenen Wertpapiere werden innerhalb weniger Tage umgebucht bzw. aus dem alten Depot ausgebucht. Einfacher geht es wirklich nicht!


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